Konsumforschung im Kernspintomografen

Von Peter Littmann

Kokain, Sex und Geld wirken im Gehirn an derselben Stelle. Im sogenannten Nucleus accumbens, wo auch Alkohol und Nikotin Glücksgefühle auslösen. Starke Marken machen offenbar auch besoffen: In der Radiological Society of North America hielt man Probanden Abbildungen von bekannten Brands vor Augen, und der für Belohnung und Vergnügen zuständige Hirnteil reagierte prompt.

Die Einheitsgröße führt nur zu rutschenden Hosen

Von Peter Littmann

Früher war die Sache klar: Deutschland war stolz auf sein Bier, die USA auf ihre Liberty, und die Schweiz galt als Hort überlegener Banker. Inzwischen hat die Globalisierung zugeschlagen, und dabei sind nicht nur die Marken internationaler geworden, sondern auch der Terror und die Krisen. Die Deutschen trinken bald lieber Mineralwasser als Gerstensaft, die USA haben nach 9/11 die Bürgerrechte eingeschränkt, und die Finanzkrise beutelt Schweizer Institutionen ähnlich wie die aller anderen Länder. Stereotypen waren noch nie eine gute Idee, doch inzwischen sind die meisten anachronistisch. Das heißt jedoch noch lange nicht, dass im Zuge der allgemeinen Unübersichtlichkeit die globale Kommunikation einfacher geworden wäre.

Der Kunde ist zufrieden, aber nur fünf Minuten lang

Von Peter Littmann

Was fällt uns ein, wenn wir das Wort Zufriedenheit hören? Der bürgerlich gebildete Mensch denkt wie immer an Goethe und das Zitat "Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, dass sie sich irren". Ein Rockfan summt zum Thema Zufriedenheit Mick Jaggers "I Can't Get No Satisfaction" und inspiriert so den Freund der körperlichen Liebe, bei "Zufriedenheit" den erdschweren Moment danach nicht zu vergessen. Der Marketingexperte jedoch denkt an Kundenzufriedenheit, die ja laut Lehrbuch zu Kundenbindung und zu ökonomischem Erfolg führt. Höchst berechenbare Reaktionen also.

Du sollst dir ein Bildnis machen

Von Peter Littmann

Horst Seehofer, fotografiert vor einem kreisrunden architektonischen Detail, das auf dem Foto optisch rund um seinen Kopf liegt, und jeder weiß: Dieser Säulenheilige ist jetzt der neue Messias in Bayern, der die CSU zur Auferstehung führen soll. Den Text dazu kann der Leser sich schon fast schenken. Ebenso, wenn es um die strapazierten Finanzmärkte geht: Ein Foto von einem geschockten Börsenhändler, der verzweifelt auf seinen Bildschirm starrt, und allen ist klar: Die Kurse sind mal wieder im freien Fall. Wird hingegen eine lachende Kleinfamilie auf sonniger Eigenheimterrasse präsentiert, ahnen wir: Hier wird entweder Margarine oder Bausparen beworben.

Das rentable Prinzip der Verknappung

Von Peter Littmann

Bei geschäftlichen Verhandlungen sind sie fies, im Liebesleben nervenaufreibend und bei medizinischen Vorgängen schmerzhaft bis tödlich: Komplikationen braucht nun wirklich kein Mensch. Es sei denn, er liebt Uhren. Wer sich der Horologie verschrieben hat, ist süchtig nach allem, was über die simple Deklaration von Stunden oder Minuten hinausgeht: also Datumsanzeigen, Mondphasen, Wecker- oder Stoppuhrfunktionen. Sie alle erfordern eine Vielzahl an Rädchen, Federn und Trieben und machen ein Uhrwerk kompliziert.

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Über viele Jahre beschäftigen wir uns in der unternehmerischen Praxis und universitären Theorie mit der Frage der Korrelation zwischen Investitionen in Marketing und profitablem Wachstum sowie Shareholder Value.

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